In seinem Buch Die Kurve schreibt Nicholas Lovell auf Seite 44 das Samuel Tayler Coleridge der letzte Mensch gewesen sein soll, der alles gelesen hatte. Oder zumindest alles Wichtige. Von Thomas Young (geboren 1773) heißt es außerdem, er sei „der letzte Mensch gewesen, der alles wusste“.

Es klingt faszinierend und für heute unvorstellbar. Allein die Bocholter Stadtbücherei hat 35.000 Sach- und Fachbücher, sowie 22.500 Romane und Erzählungen. Unmöglich alles gelesen zu haben. Nehmen wir mal an, jemand würde pro Woche ein Buch lesen und das sein gesamtes Leben. Dann käme er (bei 80 Jahren lesen) auf gerade mal 4.080 Bücher. Er bräuchte rund 14 Leben oder 1.127 Jahre, um das alles zu lesen. Und dabei sind die rund 85.000 Erst – und Neuauflagen in Deutschland nicht mitgezählt.

Eintrag bei Wikipedia über Samuel Tayler Coleridge

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Bei der Recherche im Internet bin ich noch auf einen letzten Menschen gestoßen, leider in trauriger und grausiger Gestalt:

der letzte Mensch, der durch die Guillotine hingerichtet wurde

Der letzte Mensch der alles gelesen hatte

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